Weißt du, gestern Abend habe ich an dich gedacht.
Die #ferragni hat während #Sanremo diese Sache gemacht, bei der sie einen Brief an sich selbst geschrieben hat, als sie noch ein Kind war.
Und dann hat sie alles vorgelesen.
Live.
Eine Sache wie "Panzerkreuzer Potemkin".
Zum Beispiel, als ich das Krippenspiel hatte. Als diese blöde Lehrerin mich vom Heiligen Josef zum einfachen Erzähler degradierte.
Oder als Piero Chiambretti mich im nationalen Fernsehen als Globus bezeichnete, nur weil ich etwas mollig war.
Oder als ich in Santa Maria di Castellabate, streng genommen in der Zone Lago (und genauer gesagt im Coin de Anita), um neue Emotionen zu erleben, Schwimmflügel an meine Knöchel steckte und perfekt senkrecht mit dem Kopf nach unten (im Wasser) endete, wobei nur meine Füße aus dem Meer ragten. Ich wurde, glaube ich, von Onkel Nando gerettet, der mich an den Füßen aus dem Wasser zog und mir so etwas wie "Du bist wirklich ein Idiot" sagte.
Oder an all meine Schüchternheit, Unsicherheiten, Unentschlossenheiten.
Kurz gesagt, ich habe an mich als Kind gedacht, wir haben oft über mich als wahnsinniges Kind gesprochen.
Nein, ich habe nicht vor, einen Brief an mich als Kind zu schreiben, keine Sorge.
Aber ja, abgesehen von unglaublichem philosophischen Geschwätz, bei dem man drei Stunden lang mit den Eiern gegen eine Wand schlagen könnte, würde ich dem von vor ein paar Jahren doch ein paar Worte sagen wollen.
So etwas wie, dass die Zeit mit dir, die, seien wir ehrlich, wirklich schön war, fehlt.
Und dass ich ja, anders hätte denken, etwas anderes hätte tun können, wer weiß was.
Dass ich aber damals nicht der war, der ich jetzt bin, und dass deine Abwesenheit in gewisser Weise das gemacht hat, was ich jetzt bin.
Ich konnte nicht der sein, der ich jetzt bin, mit dir, das ist offensichtlich.
Auch weil ich technisch gesehen dreitausend Dinge verstanden, darüber nachgedacht habe.
Deine Abwesenheit war für mich wie 8-Oktan-Benzin (ja, die Farbe heißt so wegen des Benzins), das mit einer Gewalt und Kraft von Millionen glühender Pferde in einen Vergaser geschossen wurde.
Mit Fehlern, falschen Einschätzungen und dem üblichen Unsinn.
Das war's.
Das habe ich gestern Abend gedacht, während die Ferragni diesen Brief live beim #Sanremo-Festival vorgelesen hat.
Aber es ist wahr, ich vermisse dich.
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Poster Ancora, Eduardo de Crescenzo.
Und das ist mir egal.
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