Es ist Wut, es ist Welle, es ist Fels, es ist Kraft.
Es ist ein klapperndes Fenster, es ist die Nacht, die heult.
Es hat das gleiche Geräusch wie die tiefsten Gedanken, die keine Steine, Sand, Häfen haben, an die sie schlagen können.
Dieselbe Gedanken, die nachts klappern, kurz vor dem Einschlafen, zwischen Brustbein und Schlafzimmerwänden.
Dieselbe Gedanken, die eine Qual sind, Panik, Lärm.
Dreitausend Dinge, die du tust, um ihn zu verwirren, um nicht länger ein Opfer seines Nachhalls zu sein, ahnungslos und auch hochmütig, dumm.
Du verlierst dich in den Dingen und denkst, dass es im Grunde so in Ordnung ist.
Dass du vielleicht denkst, du bist angekommen und tust alles, um es zu verstecken.
Du leugnest Beweise, Gefühle, Instinkte.
Du konstruierst Geschichten, Fakten, Situationen.
Du suchst etwas Normales, Ruhiges, Heiteres.
Manchmal ist es eine Brise.
Und es geht dir gut, im Grunde, du machst deine Dinge, die gleichen Dinge, die gleichen Fehler, die gleichen Augen, die gleichen Hände, das gleiche Leben.
Dann kommt es wieder, heftig, unaufhaltsam, erschütternd.
Es stellt alles in Frage, alles in Unordnung, Chaos und Lärm.
Und du weißt genau, dass es im Grunde das ist, was du willst, denn das ist deine Natur, eine Natur, die nicht stillstehen kann, ständig auf der Suche nach etwas Neuem, nach etwas sehr Weit entferntem, so weit wie möglich entfernt von allem, was du verloren hast, das du aber suchst, es wieder versuchst, dir Filme machst, dass es anders hätte sein können, aber es ist eben so gekommen mit all seinem Gepäck von wenn, aber, vielleicht, trotzdem.
Dann beruhigt es sich, dann kommt es wieder, dann beruhigt es sich, dann kommt es wieder.
Wie dieses Lied, dieser Song, den du immer hören willst.
Das du immer wieder hörst, es passiert und wird überall passieren, an jedem Ort der Welt, in jeder Situation, auf jede Weise.
Plötzlich.
Bereit, dich zu packen, dich zu schütteln, mit Gewalt und genau dort wirst du Bewusstsein und Kraft haben, alles so zu lassen, oder vielleicht, dich mitreißen zu lassen, um wieder von vorne anzufangen, vielleicht, um wieder zu leben und alles in Frage zu stellen.
Wenn der Wind aufkommt.
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Poster Il Mare d'inverno, Loredana Bertè.
Dunkel, fast schwarz, aber mit diesem gelben Fleck wie die Sonne am Horizont.
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